Die Firma Intel ist untrennbar mit der Geschichte des Personal Computers verbunden. Der erste Mikroprozessor von Intel aus dem Jahr 1970 war der 8008. Ein 4-Bit-Prozessor, der in Home-Computern Anwendung fand. Der Nachfolger 8080 im Jahr 1974 hatte mit 8 Bit die doppelte Verarbeitungskapazität. Seine flexible Programmierbarkeit fand in Bastlerkreisen sehr viel Interesse. In der Anlagensteuerung und in Mikrocomputern mit dem Betriebssystem CP/M wurde er verwendet. Die Weiterentwicklung, der 8085 fand keine weite Verbreitung. Dafür wird er auch heute noch gerne in Ausbildungs- und Schulungssystemen für die Mikroprozessortechnik eingesetzt. 1978 stellte Intel den 8086 einen Prozessor mit einem neuen Aufbau vor. Intern arbeitete er mit 16 Bit, wurde mit 4,77 MHz getaktet und verfügte mit 20 Adreßleitungen über die Möglichkeit 1 MByte Arbeitsspeicher anzusprechen. Für die relativ große Verbreitung von 8080-Systemen und 8 Bit-Peripherie war der 8086 nicht besonders geeignet. Die 16-Bit-Komponenten und die Peripherie waren sehr teuer. Deshalb schob Intel schnell eine abgespeckte Variante, den 8088, nach. Dieser arbeitete extern mit den gewohnten 8 Bit. Zu diesem Zeitpunkt trat die Firma IBM mit ihrem Personal Computer (PC) auf den Plan. Dieses offene Computer-System war mit dem Prozessor 8088 ausgerüstet. Es folgten schnell Weiterentwicklungen, wie z. B. der 80186 und 80188. Beide bescherten Intel aber nur mäßigen Erfolg. Mit dem 80286 stellte Intel 1982 die neue Prozessor-Generation vor. Die Firma IBM stieg wiederum mit einem neuen Personal Computer (PC) in den Markt ein. Kaum drei Jahre später, die 80286-Systeme waren noch nicht voll ausgereitzt, kam bereits der 80386 auf den Markt. Diesen ersten 32-Bit-Prozessor gab es auch in einer abgespeckten Variante, dem 80386SX, der mit 80286-Hardware funktionierte. 1989 war die Zeit für den 486er gekommen. Dieser Prozessor war ein 386er mit integriertem numerischen Coprozessor, 8-kByte-RAM-Cache (Pufferspeicher) und implementierten RISC-Befehlen. Weil sich die Bezeichnung 80586 nicht als Warenzeichen schützen ließ, stellte Intel seine Prozessor-Bezeichnung erstmals auf Namen um. Unter der Bezeichnung 80386 und 80486 waren bereits einige andere Firmen, u. a. AMD und Cyrix, mit eigenen kompatiblen Prozessoren auf den Markt gekommen. Deshalb bekam die 80586-Prozessor-Generation den Namen Pentium.
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